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Mehr als bloß eine Gleichmäßigkeitsrallye: Eine Ode an Ostbelgien!

Auch wenn Belgien als das Königreich der Gleichmäßigkeitsrallyes für historische Fahrzeuge gilt und bei uns seit der Coupe des Sources als Wettbewerbsdisziplin gilt: Die Begeisterung dafür lässt nicht nach, ganz im Gegenteil! Im kommenden Winter wird eine neue Prestige-Veranstaltung Einzug in die Terminkalender halten: Die Ostbelgien Classic! Organisiert wird sie von einem international bekannten Motorsportvertreter, dem Eupener Michael Bartholemy.

Bartholemys Karriere stand eigentlich immer ganz im Zeichen des schnellen Motorradsports, aber der bekannte „Team Principal“ ist auch ein großer Fan historischer Rallyes. Er hat oftmals an Rallyes teilgenommen, die während der Winterpause ausgerichtet wurden, als der Continental Circus Pause machte. Jetzt, wo er mehr Zeit für sein anderes Hobby hat, hat Michael Bartholemy ein paar motivierte Vertreter des Gleichmäßigkeitssports aus der Region um sich versammelt, um ein ehrgeiziges Projekt auf die Beine zu stellen: die Ostbelgien Classic. Die erste Ausgabe wird am Freitag, den 29. November, Samstag, 30. November und Sonntag, den 1. Dezember stattfinden. Mittelpunkt der Veranstaltung wird Eupen sein.

„Wir wollen mehr als bloß eine weitere Gleichmäßigkeitsrallye für historische Fahrzeuge an den Start bringen, erklärt Michael Bartholemy.Wir wollen die zum Jahresende in Ostbelgien herrschende Stimmung und den Charme der Region erleben. Bei uns herrscht Anfang Dezember bereits ein vorweihnachtliches Ambiente, und die Weihnachtsmärkte öffnen ihre Buden. Diese Stimmung will ich mit meinem Steckenpferd, den Oldtimer-Gleichmäßigkeitsrallyes verbinden, und das stellt eine große Herausforderung dar. Wir sind überglücklich, sie anlässlich dieser ersten Ausgabe verwirklichen zu können…“

Drei Tage, an denen 800 Kilometer in nicht weniger als 4 Ländern gefahren werden. Es werden Tage – und Abende – sein, an die man sich gerne erinnern wird. Die Planung für Ostbelgien Classic steht bereits. „Ich habe manchen Rallyes, an denen ich teilnahm, oft vorgeworfen, den Wettkampf zu sehr in den Vordergrund zu rücken und den Teilnehmern kaum die Zeit zu geben, zu verschnaufen und sich die Gegend anzusehen. Aus diesem Grund ist das Timing der drei Etappen der Ostbelgien Classic 2019 der Saison angepasst. Im Winter wird es früh dunkel. Es ist daher sinnlos, die Gleichmäßigkeitsprüfungen bis in den späten Abend hinein zu planen. Für mich ist es wichtig, für maximalen Spaß auf einer außergewöhnlicher Strecke zu sorgen, aber auch eine schöne Zeit mit Freunden verbringen zu können, in gepflegter Atmosphäre und an Orten, die die Schönheit der Region prägen!“

Der einzige Wermutstropfen ist das Kollidieren der Daten mit jenen einer anderen wichtigen Rallye am anderen Ende des Landes: die Ypern Historic Regularity. „Ich kann natürlich nicht leugnen oder verheimlichen, dass es hier zu einem Terminkonflikt im Kalender kommen wird, erklärt Bartholemy. Für die Ausrichtung der Ostbelgien Classic erhalte ich Unterstützung von Seiten verschiedener, offizieller Stellen. Es war daher wichtig, zu den übrigen, in der Vorweihnachtszeit sehr zahlreichen Veranstaltungen in der Region komplementär aufzutreten. Wir hatten daher leider bei den Ausrichtungsdaten keine andere Wahl. Als ich erfuhr, dass unsere Daten mit denen in Ypern zusammenfallen, war ich sehr betroffen. Das wird einige Teilnehmer zwingen, sich zwischen beiden Events zu entscheiden. Ich wünsche auf diesem Wege allen jenen viel Erfolg, die in Ypern fahren werden. In Zukunft werden wir alles daran setzen, solche Terminkollisionen zu vermeiden. Wie genau kann ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht sagen, dazu ist es noch zu früh… Aber seien Sie versichert, dass zum Zeitpunkt der Terminfestlegung niemand die Absicht hatte, irgend jemandem zu benachteiligen. Wir waren lediglich bestrebt, die bestmögliche Werbung für eine Region zu machen, die sich zu dieser Jahreszeit von ihrer schönsten Seite präsentiert…“

Fest steht auf jeden Fall, dass die Ostbelgien Classic mit ihren Waldwegen und engen Straßen im Norden der Region am Freitag, dem Hohen Venn in Richtung des Großherzogtums Luxemburg am Samstag und dem Abstecher auf … die Rennstrecke von Spa-Francorchamps am Sonntag schon bei zahlreichen Fahrern für Begeisterung sorgen konnte. „Unser bescheidener Plan lautete, bei dieser ersten Ausgabe etwa vierzig Teams am Start zu haben, meint Michael Bartholemy. Es ist uns eine große Freude und erfüllt uns mit Stolz, ankündigen zu dürfen, dass wir diese Zahl bereits überschritten haben, und wir sind erst Ende Juli! Dabei handelt es sich um bestätigte und bezahlte Einschreibungen. Dieser Vertrauensvorschuss ist für uns wunderbarer Antrieb, weiter zu machen. …“

Eines ist sicher: Bis zum 29., 30. November und 1. Dezember wird die Ostbelgien Classic noch von sich reden machen!